11. September

Christus Jesus hat dem Tode die Macht genommen und das Leben und ein unvergängliches Wesen ans Licht gebracht durch das Evangelium.  2. Timotheus 1,10

Unvergänglichkeit

Der Traum der Menschheit: etwas das nicht kapput geht. Etwas, dass für immer bestehen bleibt. Ewige Jugend, ewige Schönheit u.s.w.. Dinge aus der Vergangenheit, Bauwerke, Kunstwerke, Natur die wir noch heute haben, üben eine eigene Faszination auf uns Menschen aus. Eine Münze aus der Römerzeit etwa, wer die wohl schon alle in der Hand hatte? Dabei ist uns Menschen wirklich gelungen etwas nahezu unvergängliches herzustellen: Müll. Brennstäbe aus Atomkraftwerken die noch für Millionen von Jahren gefährlich sind. Kunststoffe die praktisch nicht verfallen, aber Leben? Seinem Leben kann keiner von uns auch nur 1 Sekunde hinzufügen. Der Tod bleibt der Sieger.
Wirklich?
Unsere angeborene und gottgegebene Sehnsucht nach Unvergänglichkeit ist Wirklichkeit geworden. Sie wurde ans Licht gebracht – kein Todesschatten fällt mehr darauf – durch das Evangelium! Der Herr ist auferstanden, rufen wir uns am Ostermorgen zu. Halleluja! Das ist es was Paulus ein unvergängliches Erbe nennt, und dass wir schon jetzt in Händen halten. Ja wir geben diesen sterblichen Leib eines Tages an der Garderobe ab, und das tut weh, vor allem dann, wenn es unsere liebsten Menschen betrifft. Aber es ist niemals das letzte Wort der Geschichte.

Danke für diese Unvergänglichkeit!
AL

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