Ein gutes Rezept für den Abend

In dieser Woche haben mich gleich mehrere Lebe leichter Teilnehmer gefragt, ob ich Ideen zum Abendessen für sie hätte. Das Abendessen ist doch für viele das Essen, dass ihnen am meisten Mühe bereitet. Ich glaube das hängt damit zusammen, dass doch mehr Bedürfnisse am Abend zusammen kommen, als einfach nur ein großer Hunger.
Mit dem Frühstück starten wir in den Tag. Wir sind hoffentlich ausgeruht und motiviert. Ein paar Tagesordnungspunkte scharren bereits mit den Hufen. Es kann losgehen! Da kommen gar nicht erst die Ideen von „Was könnte ich denn noch schönes essen?“ auf.
Mittags ist so eine Halbzeitpause des Tages. Viele kochen hier die warme Mahlzeit, oder essen sie auswärts. Man kann durchatmen, einen Haken an manches vom Vormittag machen und freut sich so langsam auf etwas Luftveränderung am Nachmittag.
Diese Luftveränderung ist aber, wenn man ehrlich ist, oft eher der Wechsel von einem Arbeitsplatz zum nächsten. Der Haushalt, die Familie mit allen ihren Bedürfnissen, Arzttermine, ein Besuch hier und da. Man nennt es so schön die anderweitigen Verpflichtungen.
So, aber dann ist mal Feierabend. Endlich zu Hause, endlich will keiner mehr was von mir, endlich kann ich mal an mich denken. Oder eben doch nicht? Ich kann noch nicht zur Ruhe kommen und muss immer noch weiter durchhalten. Und was fällt dir dann als erstes ein? Essen!
Vielleicht tue ich dir nun Unrecht und du bist hier tatsächlich schon weiter gekommen. Aber ich glaube, zumindest ist das die alte Gefahr die seit Jahren über dem Abend gewabbert ist.
Natürlich können neue Rezepte helfen das Abendessen weniger üppig ausfallen zu lassen. Was aber viel wichtiger ist, ist doch ein Umdenken.
Wie kommst du nun wirklich zur Ruhe? Was kannst du dir gutes tun? Wo ist deine Seele, dein Geist oder auch dein Körper heute vielleicht zu kurz gekommen? Es braucht also mal wieder auch andere Nahrung als nur ein leckeres Essen.
Nimm dir doch jetzt beim Lesen kurz Zeit, dir für heute Abend etwas besonderes vorzunehmen. Ruf zum Beispiel jemanden an, der dir gut tut. Denk mal an das Buch, was du vielleicht schon lange auf dem Nachttisch liegen hast und gerne mal weiter lesen würdest. Denk dir etwas schönes aus womit du jemanden überraschen könntest.

Ein Rezept habe ich aber trotzdem noch für dich. Es ist so schmuddelig draußen, da tut dem Bauch eine warme Suppe ganz gut.

dsc_0023Möhren-Ingwersuppe:

2 Möhren 1 kleine Zwiebel
1/2 TL frischen Ingwer
2 EL Olivenöl
1/2 TL Currypulver
200ml Gemüsebrühe
1 TL Apfeldicksaft (Muss nicht sein)
Kräutersalz
frisch gemahlener Pfeffer
1/2 Orange

Die Zwiebel den geriebenen Ingwer und das Currypulver im Öl andünsten. Möhrenstücke zugeben und kurz anschmoren. Mit Gemüsebrühe ablöschen und zugedeckt bei mittlerer Hitze etwa 10 Minuten garen.
Die Suppe pürieren und mit Apfeldicksaft, Kräutersalz und Pfeffer würzen. Zum Schluss den Saft der Orange auspressen und unter die heiße Suppe rühren.

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