10. Juli

So seid ihr nun nicht mehr Gäste und Fremdling, sondern Mitbürger der Heiligen und Gottes Hausgenossen. Epheser 2,19

Ein Diener Gottes
„Diese Frau war eine große Dienerin Gottes“ . “ Bitte gib uns jetzt deinen Segen bei dem was wir vor haben“. Solche Aussagen kann man lesen und als Gebete hören. Vielleicht hast du ja auch schon mal so gebetet?

Da war dieser jüngere Sohn von zweien. Er wollte nicht mehr länger im Haushalt seines Vaters wohnen. Darum liess er sich alles, was er sowieso eines Tages bekommen, würde auszahlen. Damit sagte er „du bist für mich Tod“ zu seinem Vater. Doch er konnte mit der neuen Freiheit nicht umgehen. Schnell war er auf dem Boden der Tatsachen angekommen. Als er das erkannte, fasste er einen Entschluss: ich gehe zum Haus meines Vaters zurück, und biete mich ihm als Diener an.  Als Diener dort wird es mir immer noch besser gehen als hier. Gesagt getan, als er auf den Vater trifft, der jeden Tag auf ihn gewartet hatte, trägt er sogleich seinen Plan vor. Doch der Vater will davon nichts wissen. Er hat einen viel besseren Plan. Er versetzt den Sohn in seinen alten Stand zurück, er macht ihn zum Hausgenossen.

Was könnte für ein Ruck der Befreiung durch unsere Leben gehen, wenn wir uns ( wieder) klar machen wer wir sind. Wir sind eben keine Diener im Haushalt Gottes. Wir machen nichts für ihn. Und denken unbewusst daran, was er dafür für uns macht. Wir sind Töchter und Söhne in diesem Haushalt. Alles was ihm gehört, gehört auch uns. Das was er tut dass tun auch wir, nein noch besser, wir tun es gemeinsam! Im Gebet werde ich dann nicht mehr um seinen Segen zu meiner Sache beten. Ich werde fragen“ was wollen wir hier unternehmen“ ? In seinem Namen werden wir handeln. Dann ist auch klar dass uns „alle Dinge zum besten dienen“ (Rö. 8,28). Denn schließlich sind wir ja die Sieger über Krankheit und Tod.

Du bist ein Hausgenossen Gottes. Willst du dich auch so verhalten?

AL

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