4. Dezember

Seht auf und erhebt eure Häupter, weil sich eure Erlösung naht. Lukas 21,28

Untergangsstimmung

In diesen Monaten, Wochen und Tagen scheint die  Europäische Gemeinschaft dem Abgrund ständig näher zu kommen. Erst Finanzkrise, dann die vielen Menschen die auf der Flucht sind, dann ein Sieg der Rechtspopulisten nach dem anderen. Klar – wer jetzt die einfachen und schnellen Antworten hat, dem hört man zu. Wer jetzt Stärke zeigt, der wird gewählt. Es scheint so, als würde alles immer noch schlimmer als es jetzt schon ist.
Obigen Satz hat Lukas an das Ende der sogenannten Endzeitrede Jesu gesetzt. Diese Rede hat unter Christen schon immer für viel Gesprächsstoff gesorgt. Auf welche Zeit ist das bezogen was Lukas aufschrieb. Ist der Untergang Jerusalems gemeint oder das Ende dieser Welt oder beides? Und wie sind die Zeichen zu verstehen die Jesus aufzählt. Wörtlich oder müssen sie interpretiert werden? Mit diesen Fragen lassen sich ganze Bücher füllen. Dabei liegt darauf gar nicht der Fokus!
Lukas schreibt diesen Satz mit großer Absicht als Abschlussatz. Denn wie auch immer und wann auch immer alles schlimmer wird: für einen jeden Jünger Jesu ist das kein Grund den Kopf in den Sand zu stecken.
Wir brauchen nicht die Schultern hängen lassen und den Blick traurig oder ängstlich zu Boden richten. Ganz im Gegenteil!
Je schlimmer es wird mit unserer Welt –
umso näher ist uns Jesus!
Je schlimmer es wird mit unserer Welt –
umso aufrechter und fröhlicher dürfen wir gehen
Mit ihm wird wieder eine neue Zeitrechnung beginnen. So wie schon einmal vor 2010 Jahren. Jesus unser Erlöser komm bald.

Also Kopf hoch – es wird schlimmer!
AL

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