Wochenspruch 10. Januar 2016

Welche der Geist Gottes treibt, die sind Gottes Kinder. Römer 8,14

Wer kennt sie nicht, die guten Vorsätze zu Jahresanfang. Endlich gesünder leben, endlich weniger arbeiten, endlich mehr Sport machen und so fort. Allerdings höre ich auch solche Sätze: „Ich mache mir keine guten Vorsätze, das bringt eh nichts. Nach 2 Wochen ist alles wieder beim Alten.“

Das kenne ich von mir auch. Eine Zeit lang kann man sich zusammenreißen, aber irgendwann denkt man: „Ach komm, ist ja jetzt auch egal“. Eigentlich hatte ich mir eine dauerhafte Verhaltensänderung gewünscht, aber ich habe die Kraft / Ausdauer und den Willen / Mut nicht dazu. Warum also überhaupt neue Ziele setzen die mit ich sollte / könnte / würde beginnen?

Paulus ist kein abgehobener und Weltfremder Theologe gewesen. Seinem ganzen Brief an die Römer spürt man ab, dass er mitten aus dem Leben und in das Leben hinein schreibt. Vielleicht weiß er von sich selbst, dass gute Vorsätze nicht weit helfen können. Darum stellt er uns ein ganz anderes Konzept zur Verhaltensänderung vor:
Sich von Gottes Geist treiben, oder genauer übersetzt, sich von Gottes Geist leiten lassen. Und in dem Satz davor spricht er sogar davon, dass man mit diesem Geist alte destruktive Verhaltensweisen abtöten kann.

Du willst eine dauerhafte Verhaltensänderung? Dann frag mal den Geist Gottes ob er Dir da weiterhelfen kann! Es geht ganz einfach, denn die Kinder Gottes können mit diesem Geist reden. Man kann sie, so Paulus, sogar daran erkennen, dass sie sich von diesem Geist leiten lassen.

Ich wünsche uns viele spannende neue Verhaltensweisen!

AL