Wochenspruch 28. Februar

DSC_0129Wer seine Hand an den Pflug legt und sieht zurück, der ist nicht geschickt für das Reich Gottes. Lukas 9,62
„Nur noch schnell…“ ist eine häufig gebrauchte Antwort in unserem Haushalt, wenn ich eines meiner Kinder mit einem Auftrag konfrontiere. Meine Antwort darauf ist fast immer: „Nein jetzt!“ Warum eigentlich? Weil ich sie gut kenne!
Hier geht es nicht um die Frage der Zugehörigkeit zur Familie. Die ist geklärt. Zugehörigkeit wird eben nicht daran sichtbar, dass es einen Auftrag gibt. Zugehörigkeit wird an dem Bekenntnis sichtbar: „Das ist mein/e Mama/Papa und du bist mein Kind“.
Es ist halbherzig sich zusammenzureißen nach dem Motto: „Na gut, dann mach ich es eben“. Nein es geht um etwas anderes. Das Projekt meines Vaters soll auch meines sein. Er weiht mich ein in seine Pläne, er will es mit mir zusammen machen, aber er zwingt mich nicht dazu. Nein er macht mir ein Angebot: Mit dir zusammen will ich die Welt retten. Und das geht nur, wenn du alles andere stehen und liegen lässt. Wenn du nicht mit der Vergangenheit beschäftigt bist, sondern jetzt vorwärts schaust. Alles andere wird dann zur Nebensache.
Wie wichtig ist mir der Auftrag meines Vaters? Ist er eine von vielen Anforderungen? Wird sie irgendwann, wenn ich nichts anderes mehr zu tun habe wahrgenommen? Gott kennt uns Menschen wie ich meine Kinder. Er weiß, das aus „nur noch schnell“ allzu oft ein „nie“ wird. Dann kann ein Leben in dramatischer Belanglosigkeit versinken, auch wenn es ein gerettetes ist.
Unser Vater will heute mit dir Vorwärtsgehen. Gehst du mit?
AL
„Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes“ in meiner ganz persönlichen Übersetzung: „Ok. Ich kümmer mich um deinen Sch… und du dich um meinen“. Funktioniert!

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