KW 5

Kommt her und sehet an die Werke Gottes, der so wunderbar ist in seinem Tun an den Menschenkindern.
Psalm 66,5

Vergessene Vergangenheit
Dieser Satz stammt aus einem Psalm der die Überschrift „Aufruf zum Lobpreis“ trägt. Ab und an brauchen wir diesen Aufruf, denn es steht uns nicht immer der Sinn nach Lobpreis. Viele kleine und große Probleme des Alltags wollen die Zukunft unmöglich erscheinen lassen. Wo sind die Werke jetzt die so wunderbar sind, fragt man sich dann. Werde ich gefragt was ich mit Gott schon so erlebt habe, muss ich häufig erst mal nachdenken.
Vielleicht machst du das jetzt auch mal? Je länger du dir Zeit nimmst umso mehr wird dir einfallen. Und nicht nur was er dir persönlich Wunderbares getan hat, auch was er deiner Familie, deiner Gemeinde, deinem Volk getan hat, kommt wieder in Erinnerung.
Der Satz wird mit einem Doppelpunkt fortgesetzt:
Er verwandelte das Meer in trockenes Land, sie schritten zu Fuß durch den Strom; dort waren wir über ihn voll Freude.
Die Israeliten brauchten diese Erinnerung, denn angesichts einer sehr ungewissen Zukunft waren die großen Taten Gottes der Vergangenheit schnell vergessen. Selbst solche Wunder wie die Teilung des Schilfmeeres gerieten in Vergessenheit.
Ich merke, auch in meiner Lebensgeschichte gab es große Taten Gottes. Gut, wenn mich mal wieder jemand daran erinnert.
Die Verfasser des Alten Testamentes schrieben die großen Taten Gottes auf, damit sie nicht vergessen werden. Sollten wir das vielleicht auch mal machen?
A.L.
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