Wie ich zu Zumba fitness kam

In meinen Lebe leichter Kursen heißt ein Wochenthema „Lebe bewegt“. Ich frage die Teilnehmer nach ihren Tipps. Wo gehen sie hin, was macht ihnen Spaß und was können sie weiter empfehlen? Eine Teilnehmerin liebt jede Art von Bewegung im Wasser. Sie erstellte eine Liste für alle, mit Angeboten die es in den umliegenden Bädern gibt. Im Sommer kam Aqua-Zumba dazu. Von Zumba hatte ich schon mal gehört. Auch in meinem Sportverein wurde es schon mal als Sommerhighlight angeboten. Aber Zumba im Wasser? Das wollte ich mir mal ansehen und für meine Teilnehmer testen. Es wurde zu meinem Ausgleichsport für diesen Sommer. Oft war ich 2x pro Woche dabei. Die Badische Zeitung hat sogar einen kleinen Film gedreht.

Ich bin in der dritten Reihe links zu sehen.

Das Zumbafieber hatte mich gepackt. Die selbe Lebe leichter Teilnehmerin brachte dann auch Flyer von einer Zumba Party Nacht mit in den Kurs. Zusammn mit 2 Freundinnen tanzen ich fast 3 Stunden. Es ist wirklich so, dass man es nicht als Training empfindet, sondern als Party die einfach Spaß macht.

So langsam begann eine Idee in mir zu arbeiten. Meine Lebe leichter Teilnehmerinnen haben manchmal viele Gründe, warum sie nicht zum Sport kommen. Zu wenig Zeit, zu viel Organisiererei wegen den Kindern, sie wollen nicht alleine gehen, sie kennen niemanden, sie fühlen sich unter den „Sportskanonen“ nicht wohl. Es wäre also gut, ich könnte für sie selbst ein Bewegungsangebot gleich im Anschluss anbieten. Das hatte ich 2012 schon mal mit einem Einstiegstrainig zum Joggen gemacht. Joggen ist aber nicht Jedermanns Sache. Es müsste eben etwas sein, das für jede Alters- und Gewichtsklasse geht und einen hohen Spaßfaktor hat. So bin ich bei Zumba fitness gelandet. Die erste Basisausbildung war in erreichbarer Nähe und „zufällig“ genau in den Ferien. Mein Mann hatte Urlaub und kam am zweiten Tag  mit den Kindern einfach mit nach Karlsruhe und sie gingen in den Zoo.

Ich bin begeistert von der Grundidee die hinter Zumba fitness steckt. Man muss sich nicht mehr zum Training aufraffen. Die einfachen Basisschritte können sofort mit getanzt werden. Die Playliste einer Stunde ist über mehrere Wochen die selbe, so dass man mit der Zeit die Choreographie immer sicherer und ausgeprägter mittanzen kann. Aber auch wer bei den Grundschritten bleibt und vielleicht mit den Armen oder Drehungen nicht mit kommt hat Spaß und bewegt sich. Das ist das Ziel. Wer Perfektionismus sucht ist bei mir eh falsch. Ich bin sehr auf meine ersten Stunden gespannt.

 

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